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Abkürzen

23.08.2010

Klim Strand – Bulbjerg – Nors – Nørre Vørupør – Agger

109 km

Ich bin jetzt endgültig ‘rum ums Eck’: von jetzt an geht es nur noch nach Süden, in Richtung Hamburg. Wunderschön begann diese Etappe, mit viel Sonne und keinem Wind mehr und endete mit sintflutartigem stürmischen Unwetter. Also auch heute hatte Dänemark wieder ordentlich Wetterextreme im Programm.

Sonnenschein durchflutete unsere wirklich schöne Campinghütte heute morgen. Auch vom kräftigen Wind war heute morgen quasi nichts übrig geblieben, hurra! So machte das um kurz nach neun Uhr, als wir aufbrachen, mal wieder viel Spaß.

Ein längeres Stück Schotterweg war noch auf dem ersten Stück Route, aber es rollte ganz gut. Bald hatten wir den Bulbjerg erreicht, auch das wieder ein schöner Aussichtspunkt auf den Höhen einer sandigen Steilküste. Am höchsten Punkt steht ein Bunker aus dem 2. Weltkrieg – wie an vielen Stellen hier an der Küste. Hier wird er pfiffig als Besucherzentrum genützt und wo einst das Militär den strategisch wichtigen Bereich beobachtete, können nun Vogelbegeisterte nach Seevögeln Ausschau halten.

bulbjerg

Blick vom Bulbjerg die sandigen Klippen hinunter

Nun stand wieder eine Küstenecke auf dem Routenprogramm. Allerdings machte die offizielle Route hier einige unsinnige Schlenker, die wohl einerseits den Besuch der Orte an der Küste zum Ziel haben, andererseits die genau an der Küste verlaufende Landstraße vermeiden sollen. Deswegen machten wir uns heute recht oft unsere eigene Route und kürzten ein wenig ab. Ein Effekt dieser Routenführung war, dass man ein wenig ins Hinterland kam, wo zum einen sich das Land wieder sanft wellt und zum anderen wieder etwas mehr Landwirtschaft betrieben wird. Die letzten Kilometer waren quasi nur hinter der Düne oder im Schutzwald, der ‘Klit Plantage’, verlaufen, so war der weite Blick über Äcker oder auch hin und wieder einer Kuh aufs Maul geschaut eine willkommene Abwechslung.

Wir kreuzten immmer wieder die Grenze des ersten und einzigen dänischen Nationalparks, dem ‘Thy Nationalpark’. Man fuhr auf sehr ruhigen Sträßchen an ein paar schönen Seen entlang. Die Zersiedelung mit Ferienhäuschen ist hier feststellbar wesentlich geringer als in manchen Gebieten an der Nordküste, die wir zuletzt gesehen hatten.

norssoe

Am Nors Sø

Aufgrund unserer eigenen Streckenführung kamen wir außer in Nors, wo außer einem Spar-Laden keinerlei Infrastruktur vorhanden war, erst in Nørre Vørupør wieder an Plätze mit gastronomischen Dienstleistungen. Passte aber ganz gut, da die sich stetig verdichtende Wolkendecke inzwischen undicht geworden war. Nach Hamburger, Fiskebrød und Kaffee war dann eben wieder Regenzeug-Zeit, da es noch zu früh am Tag war, um die Etappe zu beenden. So legten wir noch einmal knapp 30 km Richtung Süden drauf. Der Wind hatte inzwischen aufgefrischt aber schon seit einiger Zeit auf Osten gedreht und unterstützte uns oft. Obwohl der Regen immer stärker wurde, liefen diese km ganz gut. Als wir allerdings bei Agger den Kvik Vig Campingplatz erreichten, waren wir doch ganz froh, eine trockene Hütte mieten zu können. Wieder ein sehr nettes Häuschen!

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