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Kjempefint? Jättekul!

14.08.2010
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Nøtterøy – Sandefjord – (Fähre) – Strömstad

35 km

So, jetzt ist wieder schwedisch angesagt, deswegen auch der Titel. So sagt man zu ‘supercool’ a) in Norwegen und b) in Schweden. Aber ich bin schon die vergangenen Wochen sehr gut mit meinem Schwedisch mit norwegischen Einmixungen zurecht gekommen. Die Einheimischen freuen sich immer sehr, wenn man sie landestypisch anspricht.

Zunächst standen aber noch ein paar Kilometer auf norwegischem Boden an. Nach fast herzzerreißenden Abschiedsszenen von Achim, Randi, Frida, Sverre und Mattis nahm ich die ‘Festlandsvariante’ außenrum. Ich hätte auch auf Nøtterøy südlich weiter fahren können und dort ein Boot nehmen – ich hatte da nicht wirklich Lust dazu, komisch. So fuhr ich zunächst ein Stückchen nördlich, um dann das letzte Stück Nordseeküstenradweg in ‘falscher’ Richtung wie bisher zu radeln.

Die Landschaft war hier wieder wesentlich offener als die, durch die ich zuletzt gekommen war. Nicht ganz so steile bewaldete Hügel und immer auch mal etwas Landwirtschaft dazwischen. Alles in allem viel sanfter geschwungen als zuletzt, wo man zwischen schroffen Felsen mit viel Wald, was das ganze recht düster aussehen lässt,  unterwegs war. Nichtsdestotrotz musste ich auch auf dieser kurzen Strecke wieder zweimal schieben – alles andere war faktisch ausgeschlossen. Und hatte auf dieser kurzen Strecke auch schon wieder 350 m Aufstieg gesammelt, die ‘normale’ norwegische Quote.

Ziemlich früh erreichte ich Sandefjord. So konnte ich noch einen Blick in das Städtchen werfen. War aber recht enttäuschend, im wesentlichen 60er-Jahre bis moderne Gebäude und kaum war man im Zentrum, war man auch schon wieder draußen. Nach den vielen schönen Städtchen in Norwegen braucht man diese mit Sicherheit nicht genauer besichtigen.

stroemstad

In Sandefjord sind am ehesten noch derartige Bauwerke sehenswert

Bei schönstem Wetter brachte die Fähre mich und gefühlt hunderte von Norwegern auf die schwedische Seite des Oslofjordes. Das ist hier ein beliebtes Samstagsvergnügen: die Fähre nach Schweden nehmen, ordentlich Alkohol vom Duty-Free-Shop bunkern, nach Schweden zum Einkaufen und durchs Hinterland wieder nach Norwegen zurück fahren, dass man nicht mit den etwas nicht zollkonformen Warenansammlungen erwischt wird.

Ein ausgezeichnetes Mittagsbuffet gab es, wo ich meine letzte norwegische Barschaft an den Mann brachte. Fisch und Fleisch in allen Varianten, frisch Krabben und Flusskrebse, verschiedenstes Fleisch, Gemüse, Salat und ein sehr gut bestücktes Dessertbuffet. Getränke und Kaffee inklusive. Das war mal wieder ein Buffet, wo es richtig schade war, dass man irgendwann einfach nicht mehr kann.

Noch eine kleine Shoppingrunde – es gab ein paar Klamotten, alles 50% auf die Duty-Free-Preise – und da habe ich tatsächlich was gefunden! Eine meiner Hosen ist schon vom Schweiß und der Sonne so ekelhaft fleckig ausgebleicht, dass ich hier für gerade mal ca. 16 € einen guten Ersatz bekommen habe.

schweden

Schweden in Sicht!

In Strömstad fand ich dann schnell das gebuchte Hostel, sehr nett wieder. Ein Haus aus den 50ern, was aber von den Besitzern liebevoll kultiviert wird. Natürlich top renoviert, die Inneneinrichtung aber wunderschön im 50er-Look. Und am Schlüsselbund ein Bild von Audrey Hepburn.

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