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Farewell Holland, Hello England

6.07.2010

Katwijk aan Zee – Hoek van Holland

40 km

Die Rahmenbedingung des Tages war die Abfahrt der Fähre nach Harwich um 14:30. Deswegen nahmen wir ein hervorragendes Frühstück unter effektiver Zeitausnutzung und saßen um 08:00 im Sattel. Diese letzte kurze Strecke durch Holland war exakt zweigeteilt: die erste Hälft schlängelte sich in gewohnter Weise durch die Sanddünen, bis man in Den Haag ankam. Die zweite Hälfte führte über eine Stunde urbane Radwegstrecken. Eine ‘Snack Break’ legten wir in einem wahrhaft unromatischen Buswartehäuschen an einer viel befahrenen Kreuzung ein.

Wir beschwerten uns beim Kauf der Tickets ein wenig, dass man am Schalter 15 € mehr bezahlen muss. So kam man man wieder ins Gespräch über die beiden kompletten North Sea Cycle Routen, und die nette offensichtlich begeisterte Angestellte von Stena Line reduzierte uns nicht nur den  Preis ein wenig, sondern druckte nach kurzem Zögern (‘wait, I think I can do something for you’) ein Ticket mit einem Gutschein für ein Abendessen aus. So ein netter Mensch!

Die Fährefahrt war eher langweilig. Nach der doch engen Zeitplanung plötzlich für Stunden auf einem auf den Boden geschraubten Fähresessel sitzen zu müssen, erwies sich als Geduldsprobe. WLAN war zwar kostenlos, aber ziemlich zäh.

Aber was für eine Überraschung! Das spendierte Abendessen stellte sich als vorzügliches 3-Gänge-Menü im à-la-Carte-Restaurant der Fähre heraus. Wir freuten und nachträglich noch mal über die nette Frau Stena.

menu

King Prawns mit Zuckerschoten-Risotto - der Hauptgang. War auch so lecker, wie es aussah!

In Harwich angekommen wurde Graham von seiner Frau erwartet – große Wiedersehensfreude, wie man sehen konnte😉 Um seine Runde ordentlich zu Ende zu bringen, radelten wir an den Anfangspunkt seiner Runde. Dort wurden die Fahrräder fotogen arrangiert, die Radler bekamen ein Glas M&C zum Anstoßen und das ganze wurde in Szene gesetzt.

Celebration

Ein Glas Moet&Chandon auf den Komplett-Umrunder Graham!

Ein weiterer Teilnehmer der Nordseerunden wurde feierlich übergeben: Badger, der kleine Plüschdachs hatte noch keine Lust auf zu Hause auf dem Sofa verstauben und darf mit mir noch mal bis Hamburg. Er sitzt jetzt auf meinem Lenkerund schaut nach rechts, damit ich immer weiß, auf welcher Seite ich hier in England fahren muss!

badger

Darf ich vorstellen: Badger. Nachdem er mit uns auf die verschiedenen Runden angestoßen hat, ssitzt er jetzt bei mir auf dem Lenker.

2 Comments leave one →
  1. 7.07.2010 12:15

    Wie jetzt? Verfahren trotz GPS???

    Mir ist gestern im Hardwald ein chinesisches “Long-Distance-Cycling-Couple” begegnet. Die wollten nach Heidelberg (und dann weiter nach Skandinavien), aber ihr GPS hat scheinbar die Linkenheimer Allee nicht gekannt. Also habe ich ihnen erläutert, wie sie bis Graben kommen (was im Karlsruher Hardwald wirklich SEHR einfach zu finden ist). Und schon eine halbe Stunde später habe ich sie 3 Kilometer entfernt erneut rätselnd ins GPS schauend wiedergefunden. Und die zwei können sich zumindest nicht damit rausreden, dass die Bedienungsanleitung vom GPS nur auf chinesisch dabei war!

    • 7.07.2010 20:09

      Jaaajaaa, die Tücken der Technik…. Mein GPS kennt die Linkenheimer Allee aber! Letztes mal ausprobiert. Chinesisches Glump halt😉

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