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Vorbereitungen

14.06.2010

Ich werde oft gefragt, ob ich denn nicht schon knöcheltief in Reisevorbereitungen versinke. Darauf zucke ich meistens mit den Schultern und antworte, dass soooo viel ja gar nicht anfällt:

Die Route ist ja klar. Hierfür habe ich natürlich schon Tracks für das GPS gedownloadet, die ordentlich in Verzeichnissen auf dem kleinen feinen mitzunehmenden Rechner liegen. Wahscheinlich bin ich damit in den weitesten Bereichen völlig overequipped, soll der Radweg doch sehr gut ausgeschildert sein. Für die Niederlande, meine erste Auslandsetappe, habe ich mir allerdings die Mühe gemacht, die küstennahen Campingplätze als extra Waypoints abzuspeichern. So sieht man diese  im Planungsprogramm (MapSource) besser.

Etappenziele werden quasi nicht vorgeplant. Die einzige Etappe, die ich genauer geplant habe, ist die erste. Der Grund ist, dass ich am ersten Abend bei einer Couchsurferin in Cuxhaven übernachten möchte – man sollte sich hier immer ein paar Tage früher melden. Ansonsten wird immer am Vorabend der Etappe die nächste geplant. Faktoren wie Infrastruktur, Wetter oder Beinpower werden direkt berücksichtigt.

Packlisten werden auch nicht wochenlang hin- und hergewälzt: es ist ziemlich egal, ob man zwei Wochen oder zwei Monate wegfährt, das Gepäck ist etwa das gleiche und man wird die wenigen Klamotten, die man mitnimmt, immer mal wieder waschen. Da ich schon öfter auf Radtour war, gehe ich das entspannt an.

Dem Konsumdrang konnte ich mich allerdings nicht ganz entziehen, gewisse Dinge habe ich doch angeschafft. Beispielweise das neueste Einmannzelt von VauDe, welches nur 1 kg wiegt. Es ist bestellt und ich erhalte es hoffentlich bald, bin schon sehr gespannt. Meine 8 Jahre alten Radschuhe habe ich durch Nachfolger ersetzt. Ich setze hier erstmalig auf Sandalen, denen man die Klickhaken unterschrauben kann. Bei Regen kommen einfach die Radgamaschen drüber, da habe ich schon ganz edle aus Gore-Tex.

Die Radbekleidungsstrategie ist völlig neu: ich habe mir wunderbare Rad-Unterziehhosen besorgt und werde luftige Baumwollhosen drüber tragen. Ich malte mir nur aus, dass 2 Monate ausschließlich in einer engen Plastik-Radhose auf Dauer ziemlich lästig werden können.

Nicht zuletzt werde ich mit Gepäckträgertaschen an der Gabel, sogenannten Lowridern, fahren. Der sehr edle Träger hierfür von tubus harrt schon seiner Endmontage.

Was das Thema Informationen über die Reiseländer angeht, ist auch kein größerer mit vielen Bücherkäufen verbundener Aufwand verbunden – ich habe ja meinen Rechner mit mobilem Internet bzw. mein Smartphone dabei. Das Internet weiß schließlich alles über alle Länder dieser Welt. Und inzwischen gibt es sogar diverse Anbieter, die erschwingliche mobile Datentarife sogar für mehrere Länder auf einmal anbieten. Auch das weiß (natürlich) das Internet….

Alles in allem also keine wirkliche Belastung, außerdem haben mir meine Kunden noch genug Hausaufgaben bis zu meiner Abreise gegeben, so dass ich mich gar nicht tagelangen Planungsergüssen hingeben kann.

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